Die Modeindustrie gehört zu den umweltschädlichsten Branchen der Welt: „Allein die weltweite Textilproduktion stösst heute jährlich zwischen 1200 und 1715 Millionen Tonnen CO2 aus. – mehr als der Flug- und der Schifffahrtsverkehr zusammen. Für 2030 wird ein CO2-Ausstoss von 2800 Millionen Tonnen in der Modeproduktion vorausgesagt.“ (Fashion Changers – Wie wir mit fairer Mode die Welt verändern können, S.8)  Auch die sozialen Folgen sind fatal: Textilarbeiter*innen schuften in einer unsicheren Arbeitsumgebung für Hungerlöhne. Davon betroffen sind vor allem Frauen. Die Modeproduktion in der ganzen Lieferkette fairer zu gestalten und unser Konsumverhalten anzupassen, sind die wichtigsten Lösungsansätze für eine nachhaltigere Modewelt.

Unsere Vision ist ambitioniert: Die Kleiderherstellung soll auf der ganzen Welt auf nachhaltige Weise stattfinden, sowohl im sozialen wie auch im ökologischen Sinn. Dies bedeutet unter anderem, dass die Arbeiter*innen der Kleiderindustrie faire Löhne erhalten, angemessene Arbeitszeiten sowie eine gesunde und sichere Arbeitsumgebung haben. Weiter bedeutet es, dass die Ressourcen der Erde für die Herstellung der Kleider geschont werden. Dieser Vision können wir uns nur annähern, wenn wir einerseits unser Konsumverhalten anpassen, in dem z.B. Kleidertauschen alltäglich gemacht wird und andererseits bei Modefirmen Druck auf soziales, umweltschonendes und somit nachhaltiges Wirtschaften machen.

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UNSERE VISION